Eine Fototour durch „Die Geisterstadt Köln“

– oder Corona legt eine Stadt lahm.

Uns Alle hat vor Wochen der Shutdown durch den Virus Covid19 in Atem gehalten. Köln war verlassen wie eine Geisterstadt. Genau diese Szenerie wollte ich fotografisch festhalten und bin an einem Mittwoch in den Osterferien nach Köln gefahren um einige Fotos zu machen – die Fototour durch die Geisterstadt Köln.

Ich hatte sicherlich Vorstellungen was mich Erwarten würde, doch was ich dann erlebte war weitaus erschreckender als ich es mir je vorgestellt hatte.

So ging es los:

Gegen 10:00 Uhr morgens stellte ich das Auto am Bahnhof ab. Die Suche nach dem Parkplatz war so einfach wie selten. Der komplette Parkplatz vor dem Bahnhof war leer! Ich kann mich nicht erinnern so etwas schon einmal erlebt zu haben und das gegen 10:00 Uhr!

Also schnappte ich mir den Rucksack und ging gemütlich in den Bahnhof. Vom geschäftigen, normalen Treiben keine Spur. Vereinzelt sah ich Leute, die gemütlich, ohne Hetze, durch den Bahnhof gingen. Ein verstörendes Bild. Ich nahm mein Stativ und machte einige Bilder im Bahnhof und in der Bahnhofsvorhalle. Es störte Niemanden, dass mein Stativ mitten im Weg stand. Die wenigen Menschen gingen einfach drumrum.

Danach ging es Richtung Dom. Auf der Treppe zum Dom das gleiche Bild. So leer habe ich die Treppe auch noch nie gesehen. Also wieder Stativ raus und Fotos machen.

Ein erschreckendes Bild

Mein Weg ging dann über die Hohe Strasse Richtung Schildergasse.

Eine so leere Stadt und eine so extrem leere Einkaufsstrasse ist etwas ganz seltsames. 

Es war ohne Probleme möglich, Fotos ohne jegliche Menschen zu machen. Alle Geschäfte geschlossen – nur wenige Lebensmittelgeschäfte bzw. Bäcker hatten geöffnet. Einige Wenige standen davor und hielten den vorgeschriebenen Abstand von min 1,5m bis sic bedient wurden oder in den Laden durften.

Auf einmal sah ich eine Schubkarre mitten auf der Hohe Strasse. Einsam und alleine stand sie da. Das ist ein Motiv wie man es sehr selten sieht so etwas muss festgehalten werden. Wie auch das umgefallenen Mietfahrrad mitten im Weg. Bei normalem Geschäftsbetrieb wäre dies schon lange beiseite geräumt worden. So lag es da und wartete darauf mit der Kamera verewigt zu werden.

Der Weg durch die „Geisterstadt Köln“ war aber noch nicht zu Ende. Auf dem Heumarkt angekommen das gleiche, erschreckende Bild von Menschenleere.

Auf dem Altermarkt sah ich eine „Corona Hochzeit“. Nicht wie gewohnt mit vielen Gästen – nein – es war nur das Brautpaar und ein Gast. Später sollte ich noch ein Brautpaar auf der Treppe an der Philharmonie sehen – ebenfalls das Brautpaar und ein Gast. – traurig –

Ein Stück ging ich noch über die Hohenzollernbrücke und machte einige Fotos vom Dom, der Brücke und Köln bevor ich wieder durch den immer noch sehr leeren Bahnhof zum Auto ging.

Es war eine tolle, aber auch erschreckende, Erfahrung. Nach der Tour muss ich sagen, zu einer Stadt wie Köln gehören Menschen, überfüllte Strassen und Leben.

Die Leere macht fast schon Angst. Hoffentlich ist diese Zeit bald zu Ende!

Ich glaube, dann gehe ich nochmal durch die Stadt. Die gleiche Strecke und mache nochmal Fotos an den gleichen Standpunkten.

Eine Gegenüberstellung der Bilder ist sicherlich so ziemlich das Krasseste was man sich vorstellen kann.

Die hier gezeigten Bilder sind der erste Teil der Fototour. Der zweite Teil wird kommende Woche gezeigt.

Falls euch die Bilder genauso treffen wie mich, lasst einen Kommentar da oder schreibt doch einfach mal, was ihr so erlebt habt.

 

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